| 5. Bericht 25.April IDM Lausitzring (Team) |
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Erfolgreicher Auftakt für Freudenberg-Team Neuling Grünwald siegt auf dem Lausitzring / Zwei weitere Podestplätze für die Mannschaft aus Bischofswerda Das Freudenberg Racing Team aus Bischofswerda hätte kaum besser in die Saison starten können. Zum Auftakt auf dem Lausitzring hagelte es Punkte und Podestplatzierungen für die Piloten der Truppe um Carsten und Michael Freudenberg. Luca Grünwald aus Waldkraiburg, der für die Saison 2010 neu ins Team gekommen ist, feierte dabei sogar gleich einen Sieg im ersten Rennen. Neu in diesem Jahr ist, dass in der Klasse bis 125ccm in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf vier von acht Rennstrecken zwei Rennen gefahren werden - je eines am Samstagabend, das Zweite am Sonntag. Die Gründe dafür liegen klar auf der Hand: Die Achtelliterklasse ist Bestandteil der Nachwuchsförderung, hier beginnen die Talente. Den Jungen Fahrern soll so die Möglichkeit gegeben werden, mehr Kilometer zu fahren. Außerdem gibt es so den positiven Nebeneffekt, dass die meisten von ihnen nun weniger Tage in der Schule fehlen müssen, da sie nicht zu weiteren Rennen im Ausland fahren müssen, sondern schon hier in Deutschland mehr Kilometer fahren können. Sieg und Rang drei im Chaosrennen Das erste Rennen der Saison in der IDM 125 stand am Samstagabend auf dem Lausitzring auf dem Programm. Dabei kam es zu einem ziemlichen Chaos. Das Rennen musste aufgrund von Unfällen gleich zwei Mal abgebrochen werden. Nach dem ersten Crash wurde noch einmal neu gestartet, nach dem Zweiten war Schluss. In der Addition der beiden Sprints ergab es sich dann, dass Luca Grünwald den Siegpokal ins Freudenberg-Team holen konnte. Der junge Waldkraiburger freute sich riesig. "Ein perfekter Einstand hier in der Truppe", so Grünwald. "Aber leicht war es nicht, ich musste ganz schön Gas geben, um zu gewinnen." Er hatte sich in einer zu anfangs noch aus fast zehn Piloten bestehenden Gruppe durchgesetzt und musste dabei unter anderen auch seinen Teamkollegen Toni Finsterbusch aus Krostitz fürchten. Der kam in der Endabrechnung des ersten Laufes auf den Rang drei und somit ebenfalls auf das Podest. Nur rund ein Zehntel trennte Finsterbusch am Ende von Rang zwei, den sich der Südafrikaner Mathew Scholtz gesichert hatte. Daniel Kartheininger mischte auch lange Zeit in der Spitzengruppe mit, musste aber dann doch abreißen lassen. Für den langjährigen Freudenberg-Piloten reichte es am Ende noch zu Rang sechs und somit auch einem versöhnlichen Saisonstart. Erneutes Podest für Finsterbusch in Lauf 2 Im zweiten Rennen der Klasse bis 125ccm gewann Finsterbusch das Team-interne Duell. Er holte sich mit Rang zwei ein weiteres Podest und hätte fast sogar den Sieg erringen können. In einem Fotofinish lag er am Ende 0,046 Sekunden hinter Sieger Scholtz und 0,026 Sekunden vor Damien Raemy aus der Schweiz. Vortagessieger Grünwald lag als Vierter nur rund eine halbe Sekunde hinter dem Sieger und war somit auch wieder voll an der Spitze mit dran. Kartheininger kam als Siebenter ins Ziel. "Ein Auftakt nach Maß", so Teammanager Carsten Freudenberg am Abend. "Endlich hat gleich vom ersten Rennen an mal alles gepasst. Wir hoffen natürlich alle, dass das jetzt so weiter geht." Nach zwei von zwölf Läufen liegen derzeit zwei der vier Freudenberg Racing-Piloten in den Top Drei der Gesamtwertung. Grünwald und Finsterbusch haben je 36 Punkte auf ihrem Konto, liegen neun Zähler hinter dem Führenden Scholtz. Doch schon beim nächsten Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben könnte sich das Ändern. Presse : Toni Börner |









