| 10. Bericht 17.Juli GP Sachsenring |
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Toni Finsterbusch holt 4 WM-Punkte Erfreuliches Wochenende für das Freudenberg Racing Team aus Bischofswerda: Bei Deutschlands größtem Motorsport-Event, dem Großen Preis der Motorrad-Weltmeisterschaft auf dem Sachsenring, durfte sich die Truppe um Teamchef Michael Freudenberg über Punkte in der Klasse bis 125ccm freuen. Der Krostitzer Toni Finsterbusch raste mit seiner KTM am Sonntag vor insgesamt über 230.000 Zuschauern zu Rang zwölf und erntete damit vier Punkte. "Toni gehört für mich in die WM, gar keine Frage", jubelte Teamchef Michael Freudenberg. "Er kann sich immer zwischen den Rängen zehn und 20 behaupten, das ist eine gute Ausgangslage für den Aufstieg. Wir sind wirklich überglücklich über die Leistung von Toni und dessen Mechaniker. Jetzt wird das auch anständig gefeiert." Finsterbusch hatte sich schon am Freitag in den ersten beiden Trainings als 15. gut in Position gebracht. Nach Schwierigkeiten am Samstag sprang dann aber nur der 28. Startplatz heraus. Von diesem startete er dann am Sonntag bei bestem Motorradwetter los und kämpfte sich wacker nach vorn. "Mein Start war gut und ich konnte mich immer weiter nach vorn verbessern", schilderte Finsterbusch. "Ich habe einen Fahrer nach dem anderen überholt und konnte in der Zielkurve auch noch am Spanier Adrian Martin vorbeigehen. Mein Ziel habe ich erreicht: Ich habe Punkte geholt. Ich bin einfach nur glücklich." Für Teamkollege Luca Grünwald, der am Sachsenring ebenfalls mit einer sogenannten Wildcard als Gaststarter an den Start ging, endete das Wochenende mit einer Enttäuschung. Der Waldkraiburger, seines Zeichens amtierender deutscher Meister in der Achtelliterklasse, fuhr vier Runden vor Schluss mit körperlichen Problemen in die Box. "Das ganze Wochenende über kam ich nicht richtig in Schwung, obwohl wir sehr hart arbeiteten“, sagte Grünwald. "Im Rennen bekam ich dann Rückenschmerzen, die ich mir nicht erklären kann. Insgesamt ist es dann doch einfach Scheiße gelaufen." Presse: Toni Börner |









