| 09. Bericht 31.Mai IDM Nuerburgring |
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Viel Schrott in der Eifel Erster Punkt für Joel Bigler / Toni Finsterbusch und Daniel Kartheininger mit Sturz Von Toni Börner. Das IDM-Rennen auf dem legendären Nürburgring brachte vor allem den Mechanikern des Freudenberg-Rennstalls aus Bischofswerda sehr viel Arbeit. Zwei von drei Fahrern sahen im Rennen am Sonntag die Zielflagge nicht. Daniel Kartheininger und Toni Finsterbusch stürzten jeweils unverschuldet. "Daniel hatte wirklich einen Bomben-Start", erklärte Teamchef Michael Freudenberg im Nachhinein. "Aber dann ist leider der Finne Eeki Kuparinen direkt vor ihm gestürzt. Er konnte nicht mehr ausweichen und flog über dessen Maschine. Gott sei Dank ist er unverletzt." Dabei hatte sich Kartheininger eine gute Ausgangsposition für das Rennen sichern können. In den Qualifyings hatte er den Sprung in die erste Reihe geschafft und konnte vom dritten Rang losdonnern. Leider aber schaffte er nicht einmal eine ganze Runde. Toni Finsterbusch war am Wochenende in der Eifel leider der Sturzkönig des Freudenberg-Teams. Insgesamt drei Stürze. Wobei der erste schon im Training passierte. Im Warmup am Sonntagmorgen warf er seine Seel 125 noch ein weiteres Mal in den Kies. "Das hatte den Mechanikern noch mal richtig viel Arbeit gemacht", schilderte Freudenberg. "Aber dadurch, dass das Rennen dieses Mal später statt fand, hatten wir genügend Zeit und zum Start war wieder alles perfekt vorbereitet." Das Rennen verlief für Finsterbusch nicht besser. Er wurde erneut vom Motorrad geholt. "Ich lag schon auf dem elften Rang und wurde auf einmal von Marcel Weihe abgeschossen", ärgerte sich der Krostitzer Finsterbusch. Positives gab es allerdings trotzdem zu vermelden. Denn der Youngster im Team, Joel Bigler, holte seinen aller ersten Meisterschaftspunkt überhaupt. Der Schweizer schaffte es bis auf den 16. Rang nach vorn zu fahren. Da vor ihm ein nichtpunktberechtigter Gaststarter ins Ziel kam, durfte er diesen Zähler auf sein Konto schreiben. Bigler war darüber genauso überglücklich wie sein Chef Michael Freudenberg. "Joel war hier dieses Jahr im Schnitt immer vier Sekunden schneller als im letzten Jahr und hat seinen ersten Punkt überhaupt geholt", erklärte Freudenberg. "Er hat dieses Wochenende gewissermaßen unsere Fahnen hoch gehalten." Zum Schluss siegt aber auch bei Kartheininger und Finsterbusch die Freude darüber, dass ihnen nichts passiert ist. "Das ist sehr wichtig", fasst Freudenberg zusammen. "Es ist nichts weiter passiert und sie können jetzt mit nur ein paar Prellungen nach Hause fahren." |









