| 08. Bericht 17.Mai IDM Oschersleben |
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Erfolgreiches Wochenende für Freudenbergs Rang vier im Rennen für Toni Finsterbusch / Sturz von Daniel Kartheininger Oschersleben war ein recht zufriedenstellendes Wochenende für das Freudenberg Racing Team. Auch wenn Top-Pilot Daniel Kartheininger im Rennen stürzte, erbrachte der junge Mann aus Boos ordentliche Leistungen. Schon im Zeittraining hatte er gezeigt, dass er zur Spitze dieses Feldes in der Klasse bis 125 ccm gehört. Unter 53 Piloten qualifizierte er sich als Vierter für die erste Startreihe. Von diesen 53 Teilnehmern durften am Samstagabend bereits neun Fahrer die Koffer packen und die Heimreise antreten. Schließlich ist die Motorsport Arena Oschersleben nur für 44 Starter im Rennen zugelassen. Bitterer Beigeschmack für die Athleten: acht der neun nicht zugelassenen Fahrer schafften die Qualifikationsbedingungen von 115 Prozent (die schnellste Trainingszeit plus 15 % sowie mindestens eine gezeitete Runde sind Qualifikationsbedingung). Doch dies sollte die Jungs vom Freudenberg Racing Team nicht stören. Die anderen beiden Piloten, Toni Finsterbusch aus Krostitz und der Schweizer Joel Bigler, sicherten sich die Startplätze 11 und 28. Das Rennen begann sehr vielversprechend für Daniel Kartheininger. Er kam gut vom Start weg und setzte sich in der Spitzengruppe hinter dem unantastbaren Marcel Schrötter fest. Gegen den amtierenden Meister Schrötter hat derzeit keiner eine Antwort parat. Er holte sich schon beim Saisonauftakt auf dem Lausitzring die Poleposition und den Sieg. Gleiches wiederholte er in Oschersleben. In Runde vier, als er schon auf Platz 2 lag, gingen er, der Niederländer Michael van der Mark zu Boden. An ein weiterfahren war nicht zu denken. Kartheininger blieb unverletzt. Nun war es an Toni Finsterbusch die Kohlen für den Rennstall aus Bischofswerda aus dem Feuer zu holen. In einer sensationellen Aufholjagd pflügte sich der Krostitzer durch das Feld. Von Startplatz elf kommend, kämpfte auch er schon bald um einen Platz auf dem Podest mit. Finsterbusch fuhr in einer Gruppe von drei angriffslustigen Piloten. Durch die harten Kämpfe mit Luca Grünwald und Tobias Siegert, war rankommen an den zweitplatzierten Marvin Fritz nicht möglich. Jetzt ging es noch um den letzten Podiumsplatz. Dafür aber umso heftiger. Finsterbusch , Grünwald und Siegert hatten sich die kompletten 17 Runden lang nichts zu schenken, tauschten fast permanent die Positionen. In der letzten Runde verabschiedete sich Tobias Siegert mittels Sturz aus dieser Gruppe. Finsterbusch hatte Grünwald nichts mehr entgegenzusetzen und wurde sehr guter Vierter. Auch mit Joel Biglers Leistung kann Teamchef Michael Freudenberg voll zufrieden sein. Schließlich machte der Schweizer im Rennen wieder rund zehn Plätze gut. Mit Rang 19 war er auch nicht mehr weit von seinem ersten Meisterschaftspünktchen entfernt. Nur reichliche zwei Sekunden fehlten ihm am Ende auf den 15. Rang. Bigler entwickelt sich rasant und wird sicher schon bald die ersten Punkte für das Freudenberg Racing Team schreiben können. Presse : Toni Finsterbusch |









