Freudenberg Racing Team

07. Bericht 06.Juli IDM Salzburgring PDF Drucken E-Mail

Podestplatz für Team Freudenberg in Österreich.

Beim fünften von insgesamt acht Rennen zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft konnte das Freudenberg-Racing Team seit langer Zeit wieder einmal einen Podestplatz feiern. Der fünfzehnjährige Daniel Kartheininger fuhr auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke im österreichischen Salzburg auf Rang drei in der Achtelliterklasse.

Nach dem Karheininger bei drei IDM-Rennen ob seiner Verpflichtungen beim Red Bull Rookies Cup im Rahmen der Motorradweltmeisterschaft fehlte, ging er am Salzburgring wieder für das Freudenberg-Team an den Start. Dabei konnte das Nachwuchstalent schon im Training überzeugen. Mit Startplatz drei sicherte er sich eine perfekte Ausgangsposition, direkt hinter den Meisterschaftsührenden Marcel Schrötter und Joey Litjens, für das Rennen am Sonntag.

Der Salzburgring als Hochgeschwindigkeitsrennstrecke ist bekannt dafür, dass Rennen vor allem durch Windschatten entschieden werden. Hat ein Fahrer einmal einen Abstand zwischen sich und die Verfolger gebracht ist es auf dieser Rennstrecke fast nicht mehr möglich diese Lücke zu schließen. Sicher ist es die Taktik einiger Piloten gewesen genau das umzusetzen: Die Flucht nach vorn anzutreten. Das gelang aber keinem. Sechs Piloten kämpften um den Sieg. Darunter auch Daniel Kartheininger. Der Schüler aus Boos konnte die Meute sogar einige Runden anführen. In die letzte Runde ging Daniel Kartheininger als Führender. Das ist auf dem Salzburgring aber meist ein Zeichen dafür, dass man das Rennen nicht gewinnt. Und dieses ungeschriebene Gesetz bewahrheitete sich auch hier. Marvin Fritz und Jasper Iwema gingen aus dem Windschatten heraus an ihm vorbei und er wurde dritter. Daniel freute sich natürlich riesig. Er lies zum Beispiel auch den Meisterschaftsführenden Marcel Schrötter hinter sich, der bereits vier von fünf gefahrenen Rennen in diesem Jahr gewinnen konnte. Schrötter wurde fünfter hinter dem Führenden Joey Litjens. Die ersten sechs Piloten lagen im Ziel übrigens innerhalb von nur 0,8 Sekunden.

Für Daniel Puffe verlief das Wochenende nicht nach Plan. Der zweite Mann im Freudenberg-Racing-Team ging als zehnter in das Rennen und hatte sich somit keine schlechte Ausgangsposition gesichert. Im Rennen kam Puffe nicht so vom Start weg wie er es sich vorgestellt hatte. „Ich habe aber schon in der ersten Runde ein paar Leute überholt und konnte an der Gruppe vor mir dran bleiben“, gab er zu Protokoll. „Auf den Geraden bergauf war ich zu schwer um zu überholen und in den Kurven dann wieder dran. Ich musste es auf der Bremse versuchen.“ In der Schikane nach der Start-Ziel-Geraden ging Puffe an Joop Timmer vorbei. „Beim Einbiegen bin ich auf die Kurbs gekommen und weggerutscht“, ärgerte sich der Honda-Pilot. Damit war das Rennen zu Ende.

„Hexe“ Katrin Meyer borgte sich am Wochenende ein anderes Motorrad. Da Daniel Kartheininger wieder da war hätte die junge Rennlady wieder auf ihr „Standard“-Motorrad zurückgreifen müssen. Sie bekam aber die Chance sich das Bike von Sebastian Eckner, der im letzten Jahr noch für Freudenberg fuhr, auszuleihen. Im Training wurde sie 20., im Rennen fiel sie mit technischem Defekt aus. „Ein Wochenende zum abhaken“, kommentierte die Markt Taschendorferin.

Der Schweizer Joel Bigler machte am Wochenende in Salzburg weiterhin Fortschritte. Für das Rennen konnte er sich als 38. von insgesamt 47 Piloten qualifizieren und fuhr bei seinem sechsten Rennen überhaupt den 30. Rang heraus. „Es geht vorwärts“, weiß Teamchef Michael Freudenberg. „Wir machen sehr viel mit Videoanalyse.“ Dazu wurde Biglers Motorrad mit einer On-Board-Camera ausgerüstet.

Weiter geht es für das Freudenberg-Team in zwei Wochen (1.-3. August) beim sechsten IDM Lauf im thüringischen Schleiz. Daniel Kartheininger aber muss vorher schon wieder ran. Am kommenden Wochenende auf dem Sachsenring. Bei den Weltmeisterschaftsläufen findet auch die nächste Runde des Red Bull Rookies Cups statt.

Presse: Toni Börner

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